LILA widmet sich dem Schiefgehen, dem Aus-dem-Takt-geraten, dem Hochstapeln, dem Einsatz-Verpassen, dem Blackout, dem Chaos, dem Nonsens und dem Versuch, seine Fehler zu vertuschen, zu überspielen, oder wiedergutzumachen. Die drei Tänzerinnen ringen gemeinsam darum, dass das Stück unter allen Umständen weitergehen muss, und darum, die wichtige Botschaft dem Publikum zu überbringen, auch wenn keiner irgend etwas versteht und einiges schiefgeht. Sie üben auf der Bühne, sie präsentieren, fangen noch einmal an und wollen das Publikum unterhalten. LILA ist eine dilettantische Liebeserklärung an den zeitgenössischen Tanz und eine humorvolle Hommage an das Scheitern. Ein Versuch sich dem Logischen oder dem Nachvollziehbaren zu entziehen und eine neue Ordnung zu erschaffen.
Choreografie Johanna Heusser
Tanz Sofia Zambrano, Astro Scheidegger, David Pallant
Dramaturgie Johanna Hilari
Musikalische Leitung Xenia Wiener
Choreografische Assistenz / Probeleitung David Lagerqvist
Produktionsleitung Maxine Devaud / oh la la – performing arts production
Kostüm Diana Ammann
Szenografie und Lichtdesign Marc Vilanova
Technische Leitung Bühnenbildbüro
Outside Eye Stephan Stock
Fotos David Lagerqvist
Koproduktion Roxy Birsfelden, Theater im Pumpenhaus Münster, Bühne Aarau
Partner·innen WUK Wien, Far Nyon
Förderungen Fachausschuss Darstellende Künste BS/BL, Pro Helvetia, Stiftung Anne-Marie Schindler, Landis & Gyr Stiftung, Stanley Thomas Johnson Stiftung