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Märchen sind Geschichten, in denen meist vollkommen klar ist, was schön ist und was abscheulich. Prinzessinnen sind schön, Stiefmütter sind weniger schön und deswegen eifersüchtig. Feen sind auch schön und dazu noch nett, Hexen jedoch sind hässlich und einsam. Prinzen sind im Idealfall reich und schön. Und Prinzessinnen müssen sich von ihnen retten und dann heiraten lassen.
Schönheit ist ein mächtiges gesellschaftliches Konzept. Viele denken bei Schönheit an Symmetrie, Harmonie, Makellosigkeit oder sogar Glück. Schönheitsideale springen uns von jedem Bildschirm, jedem Foto, jedem Spiegel aus entgegen. Sie beeinflussen unser Empfinden, tun so, als ob es etwas gäbe, was normal ist und sind vor allem auch: vereinfachend und vielleicht sogar gewaltvoll. Aber das war einmal! Die Spieler*innen von HORA und Henrike Iglesias möchten ihre Konzepte von Schönheit hinterfragen und nehmen deshalb in ES WAR KEINMAL ODER DAS MÄRCHEN VON DER NORMALITÄT das Märchen nach allen Regeln der Kunst auseinander. Kann ein Prinz auch eine Prinzessin sein? Kann der Frosch auch Frosch bleiben und zwar der schönste im ganzen Land? Kann die Hexe Teil eines feministischen Kollektivs sein, das die Welt rettet? Und kann die Königin von einer Drohne gespielt werden? Wir finden es raus. Aber eins ist schon mal klar: Normalität ist ein Märchen.

by Henrike Iglesias

Cast

Von und mit den *HORA-Schauspielerinnen Noha Badir, Remo Beuggert, Cécile Creuzburg, Lucas Maurer, Simon Stuber, Fabienne Villiger und Henrike Iglesias (Anna Fries, Eva G. Alonso, Malu Peeters, Marielle Schavan, Sophia Schroth)
Kostüm Mascha Mihoa Bischoff
Sound Hans-Jakob Christian Mühlethaler, Henrike Iglesias
Bühne, Licht, Video Henrike Iglesias
Kostümassistenz Ulf Brauner
Bühnenassistenz Julia Urech
Ensemblebetreuung Stephan Stock
Produktionsleitung Jörg Schwahlen / Adrian T. Mai (HORA), Maxine Devaud / oh la la - performing arts production (Henrike Iglesias)
Theaterpädagogik Anna Fierz
Zivildienst Noah Beeler
Praktikum Sabur Khel
Grafikdesign Henrike Iglesias
Übersetzung Naomi Boyce
Übertitel N.N.
Koproduktion Gessnerallee, Ruhrfestspiele Recklinghausen
Unterstützung** Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Stadt Zürich Kultur, Ernst Göhner Stiftung, Stiftung Züriwerk, Förderverein Theater HORA, Kulturpark Zürich-West, Migros-Kulturprozent, Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung

Upcoming dates